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THE STRINGPOINT GROUP

„Sein Kuss ist heiß und gierig“

Donnerstag

Ich habe nichts von Mark gehört und er hat nichts von mir gehört. Es tut mir leid für ihn, dass seine Tochter auf der Polizeistation war, aber mein Geburtstag war ruiniert. Ich bereue fast, dass ich nicht auf die Annäherungsversuche meines Schwagers Maarten reagiert habe. Aber ja, es ist Donnerstag – Markusabend – und ich freue mich wirklich darauf, ihn zu sehen. Also schreibe ich ihm trotzdem eine SMS und frage, wie es läuft. Er schreibt mir sofort zurück und fragt, ob er heute Abend vorbeikommen kann.

Es stellte sich heraus, dass Isa mit einem Freund in eine Pizzeria gegangen war und versucht hatte, wegzugehen, ohne zu bezahlen. Das ist also gescheitert; Der Besitzer verhaftete die Damen und rief die Polizei. Meiner Meinung nach geht Mark eher unbeschwert damit um, während meine Bedenken hinsichtlich Isa nur zunehmen. Das ist doch kein normales Verhalten eines Teenagers, oder?

Aber hey, das ist nicht mein Problem. Ich werde Mark heute Abend sehen. Vielleicht können wir sogar zum Abendessen ausgehen, um meinen Geburtstag nachzuholen. Schließlich habe ich noch kein Geschenk von ihm bekommen. Doch gerade als ich Ella zu Linda bringen will, ruft sie an. Sie klingt sehr heiser. „Tut mir leid, Laura, ich bin krank. Ich habe gerade einen Corona-Test gemacht und der ist positiv. Ich habe starkes Fieber, deshalb kann Ella nicht kommen.“

Scheiße, Scheiße, Scheiße. Damit ist mein Abend mit Mark vorbei. Meine Mutter wohnt bei Jos und außerdem brauche ich sie viel zu oft, wenn ich arbeiten muss. Es gibt also keine andere Möglichkeit, als Mark abzusagen. Ich bin wirklich deprimiert darüber. Und ich habe keine Lust auf Sex mit Mark, wenn Ella im Nebenzimmer schläft. Mark schlägt vor, dass ich Isa babysitten lasse und mir dann eine Ausrede ausdenke, wohin ich gehen muss. Das fällt ihr natürlich sofort auf, deshalb ignoriere ich es.

Samstag

Heute Abend ist mein Highschool-Treffen. Ich freue mich schon sehr darauf. Ich gehe mit meiner Freundin Fleur und ihrem Bruder Remko. Ich habe jetzt Isa gebeten, als Babysitterin zu kommen, weil mir wirklich niemand anderes einfiel, der ab 16 Uhr nachmittags auf die Kinder aufpassen möchte. Isa ist süß zu mir, als wäre alles in Ordnung. Ich legte das Armband und die Ohrringe zurück in die Schmuckschatulle meiner Mutter. Hoffentlich denkt Mama, dass sie den Ring selbst verloren hat.

Remko freut sich sichtlich, mich wiederzusehen. Wir drei betreten die Aula der Gooise-Kackschule, die ich als Teenager besucht habe. Die erste Person, der ich begegne, ist meine Schwester Frederique, flankiert von ihren Kindheitsfreunden. Sie verhält sich genauso hochmütig wie zuvor. Für einen Moment fühle ich mich weniger schuldig, weil ich mit ihrem Mann geflirtet habe. Ich sehe viele Bekannte. Sehr gemütlich.

Wir essen, trinken und plaudern und dann legt der DJ auf. Ich habe eine tolle Zeit beim Tanzen. Es ist schön, dass ich eine Zeit lang keine Mutter sein muss und einfach Spaß haben kann. Ich trinke mehr als mir gut tut, schließlich ist es umsonst. Und dann spüre ich eine Hand auf meinem Rücken. Remko. „Du bist immer noch das schönste Mädchen der Schule“, sagt er. „Lass uns zum Fahrradschuppen gehen, wie in alten Zeiten.“

Leider rauchen rund um den Fahrradschuppen allerlei Leute. Remko zieht mich in ein Zimmer im zweiten Stock. Es ist pechschwarz, aber es riecht immer noch wie in alten Zeiten. Er packt mich am Hals. Sein Kuss ist heiß und gierig. „Komm und setz dich auf meinen Schoß“, knurrt er. Er knöpft meine Bluse auf und wirft sie auf den Boden. Mit einer geübten Bewegung zieht er meinen BH aus. Einen Moment später sitze ich oben ohne auf seinem Schoß. Sein Mund saugt an meinen steifen Brustwarzen. Und gerade als er anfängt, an meinem Rock zu ziehen, höre ich Stimmen im Flur und komme zur Besinnung.

Ich stehe auf und ziehe mich wieder an. Ich ignoriere seine enttäuschten Blicke. Ich schaue auf meine Uhr und sage, dass ich unbedingt nach Hause möchte, weil dort ein junges Mädchen auf meine Tochter aufpasst. „Ich verstehe“, sagt Remko. „Vielleicht können wir uns bald wiedersehen?“ Ich schüttle den Kopf und erkläre ihm, dass ich immer noch eine heimliche Beziehung mit einem verheirateten Mann habe. Ich weiß, dass er das hasst.

Remko setzt mich zu Hause ab und grüßt eher knapp. Ich mache mich bereit. Was kann ich erwarten? Sitzt Isa gehorsam auf der Couch oder hat sie allerlei Freunde eingeladen? Ich habe kein Vertrauen mehr zu ihr. Als ich die Treppe hinaufgehe, höre ich Ella sehr laut weinen. Ich renne in ihr Schlafzimmer. Sie ist klatschnass vor Tränen und offensichtlich völlig aufgebracht. Der Rest des Hauses scheint leer zu sein. Wo ist Isa geblieben? Und ... warum hat sie meine Tochter allein gelassen?

© The Stringpoint Group

 

bron: de Telegraaf

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